Nasenkorrektur / Nasenverkleinerung

Kurz-Info:

Klinikaufenthalt: ambulant bis 3 Tage stationär
Operationsdauer: 1 bis 2 Stunden
Narkoseart: örtliche Betäubung, Dämmerschlaf, Vollnarkose
Nachbehandlung:Kühlung, Schlafen in Oberkörperhochlage für ca. 3 Nächte, Nasenschiene für 7 bis 14 Tage
Sportpause: ca. 4 bis 6 Wochen
Gesellschaftsfähigkeit: nach 2 bis 3 Wochen
Endgültiges Ergebnis: nach 6 bis 12 Monate

Störfaktor Nase

Zu breit, zu lang, zu groß oder gar mit einem Höcker versehen – es gibt viele Gründe, warum sich Betroffene eine Nasenkorrektur wünschen. Die Nase ist zwar zentraler Punkt unseres Gesichts, sollte aber nicht unbedingt im Mittelpunkt stehen. Doch Form und Größe der Nase prägen unser Gesicht entscheidend mit. Passen diese nicht zu den anderen Komponenten unseres Gesichts, wirkt es schnell unharmonisch. Eine Nasenkorrektur hat zum Ziel, die Nase in Form und Größe so anzupassen, dass sie sich harmonisch in die Proportionen des jeweiligen Gesichts einfügt und möglichst natürlich wirkt.

Ästhetik verbessern und Funktion erhalten

Bei einer Nasenkorrektur steht nicht nur die Ästhetik im Fokus – es gilt auch, die Funktion der Nase in vollem Umfang zu erhalten. Schließlich handelt es sich um ein wichtiges Sinnesorgan, das uns die Welt der Gerüche olfaktorisch erschließt. Doch der Nase kommt noch eine weitere wichtige Funktion zu: Wir atmen vorwiegend durch sie. Einige Nasenformen können das Atmen durch die Nase erschweren. So geht eine schief gewachsene Nase oder eine anormal verbreiterte Sattelnase häufig mit einer eingeschränkten Nasenatmung einher. Oft ist eine verkrümmte Nasenscheidewand die Ursache. Sie spielt beim freien Atmen eine entscheidende Rolle. Hier gilt es nicht nur, der Nase eine ansprechende Form zu geben, sondern auch durch Korrekturen der Nasenscheidewand die Funktion wiederherzustellen.

Nasenkorrekturen zählen zu den anspruchsvollsten Disziplinen in der Plastisch-Ästhetischen Chirurgie. Deshalb spielen gerade hier viel Erfahrung und fachliche Kompetenz eine zentrale Rolle. Nasenverkleinerungen und Korrekturen setzen profunde Kenntnisse der komplexen Nasenstrukturen und ihrer funktionellen Aufgaben voraus. Nicht zuletzt ist Feingefühl für harmonische Proportionen erforderlich. Unsachgemäß durchgeführte Korrekturen der Nase können nicht nur ästhetisch unbefriedigende Ergebnisse nach sich ziehen – sie können auch die normale Funktion der Nase beeinträchtigen.

Was kann eine Nasenkorrektur verändern?

Nasen sind so individuell wie der Mensch selbst. Leider kann sich nicht jeder über eine gerade gewachsene, schön geformte Nase freuen. Mal trägt sie einen Höcker, mal ist sie überdimensioniert oder verbreitert, mal besitzt sie zu große Nasenflügel oder ist zu lang. Manche sind von Natur aus schief gewachsen und lassen das Gesicht asymmetrisch wirken. Andere wieder besitzen eine abwärts weisende Nasenspitze. All diese Makel können durch eine Nasenkorrektur oder Nasenverkleinerung behoben werden. Entsprechend breit ist das Spektrum der Behandlungsoptionen. Die Korrektur kann von der Modifizierung der Nasenspitze über die Nasenverkleinerung bis hin zu einer kompletten Neumodellierung der Nase reichen.

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Besonders Frauen stören sich an einer auffällig geformten Nase – vor allem, wenn die Nase zu groß oder zu breit geraten ist. Sie wünschen sich eine filigranere Form, die ihre feminine Ausstrahlung unterstreicht. Häufig können wir hier mit einer Nasenverkleinerung und entsprechender Modellierung der Form helfen. Doch oft reicht schon eine Modifizierung einzelner Komponenten der Nase aus, um eine deutliche Verbesserung der Ästhetik zu erreichen. Mitunter kann schon ein leichtes Anheben der Nasenspitze das Gesicht positiv verändern. Ein zu kleiner Winkel zwischen Oberlippe und Riechorgan lässt Mund und Nase optisch näher zusammenrücken, was die Proportionen des Gesichts ungünstig beeinflusst. Auch eine Korrektur der Nasenspitze oder eine Verkleinerung zu großer Nasenflügel, und damit auch der Nasenlöcher, kann eine erstaunliche Veränderung bewirken.

Individuelles Behandlungsziel festlegen

Um ein möglichst optimales Ergebnis zu erzielen, das die Wünsche und Vorstellungen des Patienten widerspiegelt, ist ein ausführliches Arzt-Patienten-Gespräch unerlässlich. Hier gilt es genau zu klären, welche Veränderungen gewünscht sind und wie sie idealerweise umgesetzt werden können. Anatomische Voraussetzungen und jeweiliges Behandlungsziel bestimmen Vorgehensweise und individuelles Behandlungskonzept.

Wie werden Nasenkorrekturen und Nasenverkleinerungen durchgeführt?

Je nach anatomischen Gegebenheiten und gewünschten Veränderungen kann die Vorgehensweise sehr unterschiedlich sein. Handelt es sich um Korrekturen, die Veränderungen von Knorpel- und Knochenstrukturen erfordern, muss sich der Operateur Zugang zum Nasengerüst verschaffen. Das ist in der Regel über innen liegende Schnitte in der Nasenschleimhaut möglich, die von außen nicht sichtbar sind. Nun macht sich der Operateur daran, knorpelige und knöcherne Strukturen der neuen Nasenform anzupassen. Teile des Knorpels werden entfernt, umgeformt oder an anderer Stelle der Nase zur Modellierung genutzt. Bei einer Höckerbildung der Nase werden knöcherne Strukturen vorsichtig abgetragen. Mitunter ist auch eine Modifizierung der Nasenscheidewand erforderlich, um eine uneingeschränkte Nasenatmung zu gewährleisten. Auch Gewebe und Haut werden den neuen Gegebenheiten entsprechend angepasst. In manchen Fällen kann auch ein Hautschnitt am Nasensteg direkt unter der Nase oder am Nasenflügel erforderlich sein, um entsprechende Korrekturen vornehmen zu können. Die kleinen Narben sind später kaum zu erkennen. Für Nähte im Inneren der Nase verwenden wir selbst auflösendes Nahtmaterial. Es müssen also später keine Fäden entfernt werden.

Je nachdem wie umfangreich die Nasenkorrektur ausfällt, erfordert der Eingriff einen stationären Klinikaufenthalt von bis zu 3 Tagen oder kann ambulant durchgeführt werden. Dementsprechend unterschiedlich sind auch die Anforderungen an eine Narkose. Kleine Nasenkorrekturen sind mit örtlicher Betäubung möglich. Bei Nasenverkleinerungen und umfassenderen Eingriffen empfehlen wir Ihnen eine Operation im Dämmerschlaf oder in Vollnarkose. Sie verschlafen dann ganz entspannt die Veränderungen, die wir an Ihrer Nase vornehmen. Je nach Umfang des Eingriffs müssen Sie mit 1 – 2 Stunden Operationsdauer rechnen.

Was ist nach einer Nasenkorrektur oder Nasenverkleinerung zu beachten?

Nach dem Eingriff werden die am Nasengerüst vorgenommenen Veränderungen mit einer individuell angepassten Kunststoffschiene stabilisiert. Die Schiene muss 7 – 14 Tage getragen werden, bis sich Knochen, Knorpel und Gewebe in der veränderten Position miteinander verbinden. Meist sind kurzzeitig Tamponaden zur Stabilisierung des Ergebnisses erforderlich. Sie können meist nach 1 – 2 Tagen wieder entfernt werden.

Nach einer Nasenkorrektur sollten Sie sich Ruhe gönnen und eine Auszeit von 2 – 3 Wochen einplanen, damit der Heilungsprozess Ihrer neuen Nase optimal verlaufen kann. Sie müssen nach dem Eingriff mit Schwellungen des Gesichts rechnen – sie sind nach einer Nasenkorrektur völlig normal. Sie können das Abschwellen selbst durch kühlende Auflagen und Hochlagern des Oberkörpers in den ersten 3 Nächten unterstützen. In der Regel klingen die Schwellungen nach 14 Tagen weitgehend ab. Die Nase selbst kann allerdings noch einige Wochen länger leichte Schwellungen aufweisen. Auf sportliche Betätigung sollten Sie für 4 – 6 Wochen verzichten. Besonders Ballsportarten oder Mannschaftsport, bei dem Sie einen Schlag auf die Nase erhalten könnten, sollten Sie auch danach noch einige Zeit meiden. Nach 6 – 12 Monaten ist der Heilungsprozess vollständig abgeschlossen und Sie können sich über eine wohlgeformte Nase freuen.

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Dr. Günther Riedel
Goldgasse 2
65183 Wiesbaden

Tel.: 0611-971 404 94
Email: info@guenther-riedel.de