Oberschenkelstraffung

Kurz-Info:

Klinikaufenthalt: 1 bis 7 Tage
Operationsdauer: ca. 2 bis 3 Stunden
Narkoseart: Vollnarkose
Nachbehandlung: Kompressionskleidung für ca. 6 bis 8 Wo.
Sportpause: ca. 4 bis 6 Wochen
Gesellschaftsfähigkeit: nach ca. 2 bis 3 Wochen
Endgültiges Ergebnis: nach ca. 3 bis 6 Monaten

Erschlaffte Oberschenkel – Belastung für Körper und Seele

Besonders bei Frauen in der zweiten Lebenshälfte sind erschlaffte Hautpartien an den Oberschenkeln keine Seltenheit. Doch auch jüngere Frauen können nach wiederholten Diäten betroffen sein. Starke Gewichtsschwankungen hinterlassen häufig lockeres schwabbelig wirkendes Gewebe und unschöne Hautüberschüsse. Aus der Form geratene Oberschenkel sind nicht nur ein ästhetisches Problem. Sie bringen nicht selten Beeinträchtigungen im Alltag mit sich. Bei starker Ausprägung reiben die Oberschenkel beim Gehen aneinander. Das wird besonders in der warmen Jahreszeit zum Problem, wenn schützende Strumpfhosen und Formunterwäsche aufgrund hoher Temperaturen im Schrank bleiben. Beim Tragen von Röcken und Kleidern ist die Haut an den Reibungspunkten wund und gerötet. Und auch beim Tragen von Hosen lauert ein Ärgernis: Durch die stetige Reibung ist der Stoff im Handumdrehen durchgescheuert. Doch nicht nur das – auch sportliche Betätigung kann durch aneinanderreibende Hautpartien eingeschränkt sein.

Kein Wunder, dass sich viele Frauen nach ihren einst wohlgeformten Oberschenkeln zurücksehnen. Eine operative Straffung der Oberschenkel kann diesen Wunsch erfüllen. Ziel jeder Oberschenkelstraffung sind natürlich schöne und jugendlich straffe Oberschenkel.

Für wen eignet sich eine Oberschenkelstraffung?

Eine klassische Oberschenkelstraffung behandelt hauptsächlich die Oberschenkelinnenseiten. Bei dem Eingriff wird erschlafftes und abgesunkenes Gewebe entfernt und anschließend gestrafft. Gegen sogenannte Reiterhosen kann eine Oberschenkelstraffung wenig ausrichten. Bei Einlagerung von Fettdepots an den Außenseiten der Oberschenkel ist eine Fettabsaugung (Liposuktion) die bessere Behandlungsoption. Erschlafftes Gewebe an der Außenseite der Oberschenkel lässt sich am besten im Rahmen eines Bodylifts straffen.

Zwei Techniken – ein Ziel

Unschöne abgesackte Hautpartien und lockeres Gewebe an der Innenseite der Oberschenkel sind meist auf einen altersbedingten Elastizitätsverlust der Haut zurückzuführen. Die Erschlaffung des Gewebes kann sich bei jeder Frau auf verschiedene Art und Weise manifestieren. Daher gibt es kein allgemeingültiges Behandlungskonzept. Je nach Beschaffenheit des Gewebes, Ausprägung und Lokalisation der bestehenden Hautüberschüsse kommen verschiedene Techniken zum Tragen. Sie unterscheiden sich vor allem in der Schnittführung und der Menge des entnommenen Gewebes. Im Wesentlichen stehen zwei Techniken zur Verfügung, die in kleinen Abwandlungen der individuellen Ausgangssituation angepasst werden. Wie bei allen ästhetisch-plastischen Operationen legen wir besonderen Wert auf eine narbenarme Schnittführung. Sofern es die erforderliche Technik zulässt, verbergen sich die späteren Narben in natürlichen Hautfalten und bleiben somit unauffällig.

Oberschenkelstraffung mit C-Schnitt

Diese Technik kommt vor allem zum Einsatz, wenn leicht abgesunkene Hautpartien und geringe Hautüberschüsse im oberen Drittel der Oberschenkel vorhanden sind. Hier ist in der Regel eine Straffung über nur einen Schnitt möglich. Der Hautschnitt verläuft in diesem Fall halbmondförmig von der Leistenbeuge bis zum Beginn der Gesäßfalte. Der sogenannte C-Schnitt hinterlässt kaum sichtbare Narben. Sie werden stets vom Slip oder Bikinihöschen verdeckt und sind nach dem vollständigen Verblassen auch in unbekleidetem Zustand kaum sichtbar. Bestehen zusätzlich abgesunkene Gewebestrukturen am Gesäß, wird der Schnitt entsprechend bis in die Gesäßfalte verlängert.

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Oberschenkelstraffung mit T-Schnitt

Erstreckt sich das erschlaffte Gewebe über den gesamten Oberschenkelbereich und bestehen große Hautüberschüsse, reicht ein sichelförmiger Schnitt in der Leistenbeuge nicht aus, um eine optimale Straffung zu erzielen. In diesem Fall ist zusätzlich ein senkrechter Schnitt Richtung Knie erforderlich, über den überschüssiges Gewebe entnommen werden kann – aus dem C-Schnitt wird ein T-Schnitt. Wie lang dieser Schnitt an der Oberschenkelinnenseite letztlich ist, hängt wesentlich vom Ausmaß der vorhandenen Hautüberschüsse ab. Mit diesem vertikalen Schnitt sind ein optimaler Straffungseffekt und eine deutliche Umfangsreduzierung des Oberschenkels zu erreichen.

In einem ausführlichen Gespräch erörtert Dr. Riedel mit Ihnen, welche der genannten Operationstechniken in Ihrem speziellen Fall zum gewünschten Ergebnis führen kann. Unter Umständen kann es zielführend sein, die Oberschenkelstraffung mit einer Fettabsaugung zu kombinieren. Falls dies erforderlich ist, wird Dr. Riedel mit Ihnen abstimmen, ob die Liposuktion im Rahmen der Oberschenkelstraffung oder bereits im Vorfeld separat durchgeführt wird. Er wird Ihnen die geplante Vorgehensweise und damit verbundene Vor- und Nachteile genau erklären und gerne auf mögliche Fragen eingehen.

Ablauf einer Oberschenkelstraffung

Eine Straffung der Oberschenkel macht eine Allgemeinnarkose erforderlich. Die Operation nimmt je nach individuellem Behandlungskonzept etwa 2 – 3 Stunden in Anspruch. Für den operativen Eingriff sollten Sie einen stationären Klinikaufenthalt von 1 – 7 Tagen einplanen. Die Aufenthaltsdauer kann je nach Ihrem Allgemeinzustand, Fortschritten in der Wundheilung und Umfang des operativen Eingriffs variieren.

Im ersten Schritt setzen wir die im Vorfeld exakt geplanten Hautschnitte. Nun werden Haut und Gewebe sorgfältig vom darunterliegenden Muskel frei präpariert. Falls erforderlich entfernen wir bestehende Gewebeüberschüsse. Jetzt heben wir das abgesunkene Gewebe in seine ursprüngliche Position an. Um ein stabiles Ergebnis zu erzielen, werden die tiefer liegenden Gewebeschichten an den Knochenhautstrukturen des Schambeins und am Leistenband fixiert. So können wir nachhaltig ein erneutes Absinken der Gewebepartien verhindern. Abschließend führen wir die oberen Hautschichten mittels einer speziellen Nahttechnik narbenarm wieder zusammen.

Bestehen zusätzlich diätresistente Fettdepots, führen wir, wie zuvor mit Ihnen abgesprochen, im Rahmen des Eingriffs gegebenenfalls eine Fettabsaugung durch.

Was ist nach einer Oberschenkelstraffung zu beachten?

Nach einer Oberschenkelstraffung sollten Sie genügend Zeit einplanen, um sich in aller Ruhe von dem Eingriff zu erholen. Wann Sie wieder fit und arbeitsfähig sind, hängt auch von der Art des Eingriffs ab. Naturgemäß ist die Rekonvaleszenzzeit bei einer kompletten Oberschenkelstraffung etwas länger als nach einem relativ kurzen C-Schnitt. Sie sollten dafür etwa 2 – 3 Wochen einplanen. In jedem Falle müssen Sie sich für 6 – 8 Wochen auf das Tragen von Kompressionskleidung einstellen.

Anfangs wird Ihnen das Gehen möglicherweise schwerfallen. Um die Operationswunden nicht zu belasten, sollten Sie sich in der ersten Woche wenig bewegen und nur zwischendurch einige Schritte gehen. Deshalb werden Sie in dieser Zeit Hilfe bei den täglichen Verrichtungen brauchen. Nach und nach können Sie die Schrittzahl graduell steigern und kleine Spaziergänge unternehmen. Zu große körperliche Anstrengung sollten Sie in den ersten 4 – 6 Wochen unbedingt meiden, da das den Heilungsprozess negativ beeinflussen kann. Erst nach dieser Zeit können Sie wieder an sportliche Betätigung denken. Ist die Regeneration des Gewebes nach 3 – 6 Monaten vollständig abgeschlossen, werden Sie sich dank formschöner schlanker Oberschenkel über ein ganz neues Körpergefühl freuen und sich wieder unbeschwert in Badeanzug oder Bikini zeigen können. Auch das lästige Tragen von Formunterwäsche gehört dann endgültig der Vergangenheit an.

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Dr. Günther Riedel
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65183 Wiesbaden

Tel.: 0611-971 404 94
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