Ihre BOTULINUMTOXIN (BOTOX) – Behandlung in Wiesbaden

Falten sind Ausdruck gelebten Lebens – das gilt in besonderem Maße für Mimikfalten. Sie spiegeln Momente der Freude und des Zorns, aber auch höchster Konzentration wieder. Mimikfalten entstehen durch unwillkürliche Muskelkontraktionen, die Teil unseres Mienenspiels sind. Eine Behandlung mit Botox kann genau diese mimisch bedingten Falten sichtbar mildern. Und nicht nur das – Botox hat sogar vorbeugende Wirkung. Zum richtigen Zeitpunkt eingesetzt sorgt es dafür, dass Falten erst gar nicht entstehen.

Typische Beispiele für mimische Falten sind horizontal verlaufende Stirnfalten und kleine Lachfältchen im Bereich der Augen. Aber auch die berühmte Zornesfalte zwischen den Augenbrauen gehört dazu. Häufig wird Botulinumtoxin A auch zur Bekämpfung von „bunny lines“, kleinen Fältchen an der Nase, eingesetzt. Je nach individueller Ausprägung kommt Botox gegebenenfalls bei Falten im Mund- und Kinnbereich infrage. Manche Frauen entwickeln mit den Jahren deutlich hervortretende Muskelstränge im Halsbereich, die auch als „Truthahnhals“ bekannt sind. Auch hier kann der Wirkstoff für eine deutliche Entspannung der Muskulatur sorgen.

Was ist Botox?

Botulinumtoxin A wird seit Langem in vielen Bereichen der Medizin eingesetzt. Bis Anfang der neunziger Jahre wurde der hochwirksame Stoff nur zur Behandlung neurologischer Bewegungsstörungen und Migräne verwendet. Erst dann hat die Ästhetische Medizin die Substanz als wirksames Mittel gegen Falten für sich entdeckt. Seitdem ist Botox Mittel der Wahl, wenn es um die effektive Bekämpfung von Mimikfalten geht.

Bei Botox handelt es sich um ein natürliches Protein, das aus dem Bakterium Clostridium botulinum gewonnen wird. Sein wissenschaftlicher Name Botulinumtoxin A geht auf seine Entdeckung zurück. Ende des 19. Jahrhunderts untersuchten Wissenschaftler, warum nach dem Verzehr verdorbener Wurst Lähmungen bei den Betroffenen auftraten. Verursacher der Symptome war das in besagtem Bakterium enthaltene Toxin. Die Substanz wurde nach den lateinischen Bezeichnungen Botulus für Wurst und Toxin für Gift, Botulinumtoxin benannt.

Die Bezeichnung Gift hört sich zunächst gefährlich an. Zwar ist Botulinumtoxin ein Nervengift – doch wird der Wirkstoff in so geringen Dosen eingesetzt, dass bei fachgerechter Anwendung keinerlei negative Auswirkungen auf die Gesundheit zu befürchten sind. Die biotechnologisch aus Bakterien gewonnene Eiweißverbindung ist überaus gut verträglich und führt nur selten zu allergischen Reaktionen. Zudem verbleibt die Substanz nicht permanent im Körper. Der Wirkstoff wird nach 3 – 8 Monaten ohne Rückstände vom Organismus abgebaut und über den Stoffwechsel eliminiert.

Wodurch erzielt Botox eine Glättung der Falten?

Botulinumtoxin wird direkt in den jeweiligen Muskel injiziert, der für die unerwünschte Faltenbildung verantwortlich ist. Die Substanz greift in die Impulsübertragung zur Muskelkontraktion ein und wirkt direkt an den Synapsen. Diese befinden sich an den Schnittstellen zwischen Nervenzellen und Muskel. Botulinumtoxin sorgt dafür, dass der impulsauslösende Botenstoff Acetylcholin nicht ausgeschüttet wird. Die Reizübertragung zwischen Nervenenden und Muskel ist unterbrochen und der Impuls kann nicht oder nur unvollständig weitergegeben werden. Die Folge: Der Muskel zieht sich nicht zusammen und bleibt entspannt. Durch die fehlende oder eingeschränkte Muskelaktivität verlieren Falten an Tiefe und erscheinen glatter. Botox wirkt nur am entsprechenden Muskel und hat keinen Einfluss auf andere Nervenfunktionen. Die Haut behält im behandelten Bereich ihre volle Sensibilität.

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Eine Faltenbehandlung mit Botox gehört in Expertenhand

Botoxinjektionen werden heutzutage leider häufig von Behandlern durchgeführt, die keine ausreichende Fachkenntnis dafür besitzen. Eine Botoxbehandlung ist keineswegs ein Kinderspiel und viel mehr als das Injizieren eines Wirkstoffs unter die Haut. Eine Faltenbehandlung mit Botox erfordert fundierte Kenntnisse der Anatomie des Gesichts und dem exakten Verlauf von Muskeln und Nervenbahnen. Die Gesichtsmuskeln bilden ein komplexes Geflecht – an jeder mimischen Bewegung des Gesichts ist eine Vielzahl verschiedener Muskeln beteiligt. Die mimische Muskulatur umfasst 20 verschiedene Muskelgruppen, von denen jede für sich eine oder mehrere Aufgaben hat.

Der Behandler muss nicht nur die genaue Position jedes einzelnen Muskels und seine zugeordnete Funktion kennen. Er muss auch einschätzen können, welche Auswirkungen die entsprechende Dosis auf den Muskel hat. Nur so kann der Arzt das gewünschte Ergebnis erzielen. Dies erfordert nicht nur hohe fachliche Kompetenz, sondern auch viel Erfahrung. Die präzise Platzierung der Injektionspunkte und die richtige Dosierung sind der Schlüssel für eine erfolgreiche Behandlung und ein natürliches Ergebnis. Der Arzt entscheidet durch die injizierte Dosis, ob die Muskelbewegung nur gehemmt oder vollständig unterbunden wird. Ist die ausgewählte Dosis zu hoch, ist der Muskel paralysiert und es kann zum gefürchteten maskenhaften Gesichtsausdruck, Störungen des Lidschlusses oder Asymmetrien kommen. Zwar ist die Wirkung von Botulinumtoxin nur temporär, doch muss der Betroffene über Monate mit diesem Problem leben. Eine fachgerecht durchgeführte Behandlung dagegen ist Ihnen nicht anzusehen – Sie wirken lediglich entspannt und erholt.

Wie läuft eine Behandlung mit Botox ab?

Um Ihre Wünsche, Vorstellungen und Erwartungen genau kennenzulernen, ist es mir wichtig, ein ausführliches persönliches Gespräch mit Ihnen zu führen. Das ist die beste Voraussetzung, um Ihre Wünsche optimal in ein Ergebnis umzusetzen, das Ihnen eine jüngere und frischere Ausstrahlung verleiht und doch vollkommen natürlich wirkt. Je nach persönlicher Ausgangslage, Ausprägung der Falten und Beschaffenheit Ihrer Haut erstelle ich für Sie einen individuellen Behandlungsplan, der all diese Punkte berücksichtigt.

Eine Behandlung mit Botox dauert je nach Umfang lediglich 15 – 30 Minuten und verursacht kaum Schmerzen. Auf Wunsch macht eine betäubende Creme die entsprechenden Stellen vorübergehend schmerzunempfindlich. Nun wird der Wirkstoff an den entsprechenden Punkten mit feinen Nadeln präzise und vorsichtig in den Muskel injiziert. Wann das Ergebnis zu sehen ist und wie lange es anhält, hängt auch von individuellen Voraussetzungen ab. In der Regel entfaltet Botox seine Wirkung innerhalb von 3 – 7 Tagen. Sie bleibt für 3 – 8 Monate erhalten und verlängert sich erfahrungsgemäß, wenn die Injektionen regelmäßig wiederholt werden. Häufig ist bei wiederholter Anwendung eine Harmonisierung des Muskelspiels zu beobachten. Der Muskeltonus wird dann insgesamt etwas abgeschwächt.

Als willkommene Nebenwirkung werden Migräne und Spannungskopfschmerz günstig beeinflusst, da Botox muskuläre Verspannungen löst.

Gibt es Nebenwirkungen?

Unerwünschte Nebenwirkungen sind bei einer Faltenbehandlung mit Botox kaum zu erwarten. Direkt nach der Behandlung können unerhebliche Schwellungen und leichte Rötungen auftreten, die sich nach kurzer Zeit zurückbilden. Es empfiehlt sich, in den ersten Tagen größere körperliche Anstrengungen zu vermeiden und nicht die Sauna zu besuchen.

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Dr. Günther Riedel
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