Unser handchirurgisches Spektrum

Die menschliche Hand ist aufgrund ihrer anatomischen Komplexität und gleichzeitigen biomechanischen Vielfalt ein einmaliges Organ. Auf engstem Raum liegen viele wichtige Strukturen wie Blutgefäße, Nerven, Sehnen, Muskeln und Knochen dicht nebeneinander. Die Hand bietet eine Vielzahl hochentwickelter Funktionen. Unvergleichliche sensorische, handwerkliche und künstlerische Tätigkeiten werden dadurch möglich.

Das hervorragende Zusammenspiel der verschiedenen anatomischen Strukturen kann bereits durch geringfügige Erkrankungen oder Verletzungen gestört werden.

Herr Dr. Riedel kann Ihnen das komplette Spektrum der Handchirurgie (inklusive der Handgelenksarthroskopie, d.h. Spiegelung des Handgelenkes) anbieten, da er viele Jahre an einem der größten handchirurgischen Zentren Deutschlands als Oberarzt tätig war. Herr Dr. Riedel verfügt über die Zusatzbezeichnung Handchirurgie.

Die folgenden Erkrankungen der Hand werden in unserer Praxis behandelt:

Akute Erkrankungen:

Infektionen
Bruch (Fraktur) eines oder mehrerer Knochen
Bandverletzungen am Handgelenk oder Fingergelenk (z.B. „Skidaumen“)
Verletzung von Beuge- oder Strecksehne

Chronische / degenerative Veränderungen:

Arthrose des Handgelenkes
Arthrose des Daumensattelgelenkes (sog. Rhizarthrose)
Arthrose der Fingergelenke
„schnellender Finger“ (sog. Tendovaginitis stenosans)
schmerzhafte Einengung des 1. Strecksehnenfaches (sog. Tendovaginitis
stenosans de Quervain)
Lunatum-Malazie (sog. Mondbein-Nekrose)
schmerzhafte Sehnenansatzreizungen (z.B. „Tennisellenbogen“)
rheumatoide Arthritis / chronische Polyarthritis (CP)

Neubildungen und Tumore:

Dupuytrensche Erkrankung Ganglion
Tumor der Haut (z.B. Basaliom, Melanom, Morbus Bowen, Plattenepithelkarzinom)
Tumor des Bindegewebes (z.B. Lipom, Fibrom)
Tumor des Nervengewebes (z.B. Neurom, Neurofibrom)
Tumor der Blutgefäße (Hämangiom)
Tumor des Knochens (z.B. Enchondrom)

Erkrankungen peripherer Nerven:

Karpaltunnel-Syndrom (Einengung des N. medianus)
Sulcus ulnaris-Syndrom (Einengung des N. ulnaris in Höhe des Ellenbogens)
Loge de Guyon-Syndrom (Einengung des N. ulnaris an der Hand)
ältere Nervenverletzung, z.B. „Fallhand“ bei Radialis-Parese (motorische Ersatzplastiken)

Folgezustände nach Fehlverheilung:

Knochenfehlstellung
steife Gelenke
Sehnenverwachsungen
Neurom
Narben

Angeborene Fehlbildungen:

z.B. Syndaktylie, Hexadaktylie

Zu Beginn einer jeden Behandlung steht die ausführliche Untersuchung und Beratung des Patienten.